Gescheiterte Existenzen im "Tatort: Unten"

Der "Tatort: Unten" ist für Fellner und Eisner der 25. Fall. Diesmal ermitteln die Wiener Kommissare in einem Heim für Obdachlose.

Die neue "Tatort"-Saison läuft gerade mal seit guten drei Monaten, da löst das Wiener Team bereits den dritten Fall. Und auch diesmal geht es um die Medizin. Der "Tatort: Krank" handelte von alternativen Heilmethoden, der "Tatort: Pumpen" zeigte Betrug im Gesundheitswesen und im "Tatort: Baum fällt" war ein Schultergelenk-Implantat der einzige Hinweis auf den Toten. Jetzt zeigt der "Tatort: Unten" (Sonntag, 20.Dezember, um 20.15 Uhr im Ersten) den Umgang von Medizinern mit Obdachlosen.

Darum geht's im "Tatort: Unten"

Bibi Fellner (Adele Neuhauser) und Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) ermitteln im Obdachlosenmilieu. Auf einem einsamen Industriegelände wurde die Leiche von Gregor Aigner (Jonathan Fetka) gefunden. Der wohnungslose Mann war ein Informant der Kommissarin. An seiner Kleidung stellen die Ermittler Spuren von Crystal Meth fest. Doch Bibi glaubt keine Sekunde daran, dass der Tote Drogen nahm oder mit ihnen gedealt hat.

Zudem wird sie das Gefühl nicht los, dass die Stadtstreicher Indy (Michael Steinocher) und Tina (Maya Unger), die das Opfer gefunden haben, etwas verbergen. Die beiden Ermittler schauen sich im Heim "Lebensraum", einer Anlaufstelle für Obdachlose, genauer um und treffen dabei auf viele tragische Schicksale.