Blake Lively: Lady und Lausbub in einem

Lively als brünette Killerin Stephanie in "TheRhythm Section"
Lively als brünette Killerin Stephanie in "TheRhythm Section"
Foto: Paramount Pictures
In ihrem neuen Film „The Rhythm Section“ (Feitag, 22. Januar, 20.15 Uhr, SKY CINEMA PREMIERE) zeigt Blake Lively erneut, dass man sie nicht unterschätzen sollte.

„Das Interessanteste an mir ist meine Frau“, sagt „Deadpool“-Star Ryan Reynolds. „Blake ist überirdisch – als hätten MacGyver und Brigitte Bardot ein Baby gemacht!“

Blake Lively - ein Überraschungspaket

Vor zehn Jahren drehten Reynolds, seinerzeit amtierender „Sexiest Man Alive“, und „Gossip Girl“-Beauty Blake Lively den Superheldenfilm „Green Lantern“. Seit 2012 sind sie verheiratet und gelten als Hollywoods absolutes Traumpaar: unprätentiös, schlagfertig, selbstironisch.

Reynolds’ interessante Frau ist ein Überraschungspaket: außen Lady, innen Lausbub. Das ehemalige Model, 1,78 Meter groß, verkörpert pure Eleganz, ihr Stilvorbild ist Grace Kelly. Trotzdem macht die 33-Jährige, die in Los Angeles aufwuchs, aber überzeugte New Yorkerin ist, jeden Blödsinn mit.

Blake Lively und Jimmy Fallon tanzen den „Frankenstein Riverdance“

In der Show von Jimmy Fallon liefert sie etwa einen „Frankenstein Riverdance“ ab oder postet zum Geburtstag ihres Gatten schon mal ein Foto seines Namensvetters Ryan Gosling: „Happy Birthday, Ryan!“

Frühes Talent

Dass Blake Lively vor die Kamera gehört, ist offensichtlich. Wegen ihrer Schönheit wird sie als Schauspielerin oft ein wenig unterschätzt. Dabei spielte sie ihre erste „Rolle“ schon mit drei: Ihr Bruder mochte am ersten Schultag nicht allein gehen, also kam Blake als moralische Unterstützung mit. Sie war groß und ging als Sechsjährige durch.

„Ich wusste aber lange nicht, dass ich Schauspielerin werden will“, sagt Blake Lively rückblickend. Denn für sie war der Beruf gar nichts Besonderes. Blakes Vater Ernie Lively ist Schauspieler, Mutter Elaine Schauspielcoach und Managerin. Oft sparten sich die Eltern den Babysitter und nahmen ihre Kleine einfach mit, wenn sie Kurse gaben.

Mit 17 drehte Blake dann doch ihren ersten Film – und hat seitdem immer mehr Lust, ihrem Glamour-Image ein Bein zu stellen. „Ich möchte nicht auf Nummer sicher gehen“, betont sie. Bereits 2010 über-zeugte Lively in „The Town“ als Ben Afflecks ordinäre Ex, in ihrer One-Woman-Show „The Shallows“ nimmt sie es als Surferin allein mit einem Hai auf.

Das Unschöne liegt ihr

In „The Rhythm Section“ (Feitag, 22. Januar, 20.15 Uhr, SKY CINEMA PREMIERE) entwickelt sie sich vom Junkie zur Killerin und bringt kaltblütig Attentäter zur Strecke. Dass ihr das Unschöne liegt, zeigt Lively bald auch im postapokalyptischen Thriller „Dark Days at the Magna Carta“, den sie selbst produziert.

Wann sie mal wieder mit ihrem Mann zusammenarbeitet? „Das tun wir doch, ständig: Wir haben drei Töchter!“ James (nach Reynolds’ Vater benannt) ist sechs, Inez vier. Betty, 14 Monate, war zur Einweihung von Daddys Stern auf dem Walk of Fame noch nicht da. Wenn auch Mama endlich gewürdigt wird, ist sie aber garantiert dabei.

"The Rhythm Section" gibt es auch bei Amazon Prime als Download zu kaufen: