Die digitale Zukunft in "Friesland: Haifischbecken"

In "Friesland" soll die digitale Zukunft Einzug halten. Doch der Mord an dem Hauptorganisator bringt alles durcheinander.

Nach ihrer Babypause kehrt Sophie Dal nun zum "Friesland"-Team zurück. Dafür fehlt Theresa Underberg, die in ihrer Rolle als Apothekerin Insa für eine Fortbildung verreist ist. Vertreten wird sie in "Friesland: Haifischbecken" (Samstag, 27. Februar, 20.15 Uhr im ZDF und bereits in der Mediathek) von Tina Pfurr, die als Aushilfe neuen Schwung in die Apotheke bringt.

"Friesland: Haifischbecken"

Darum geht's in "Friesland: Haifischbecken"

In Leer soll ein großer Technologiepark entstehen. Investmentmanager Johann Waal (Andreas Windhuis) hat dafür chinesische Investoren ins Boot geholt und gemeinsam mit der Wirtschaftsförderin Grit Larson (Genija Rykova) einen Plan entwickelt, um weitere lokale finanzielle Unterstützung zu erhalten. Am Tag der großen Info-Veranstaltung für alle gut situierten Ostfriesen, fehlt vom Investmentmanager plötzlich jede Spur.

Kriminalhauptkommissar Brockhorst (Felix Vörtler) ist außer sich und schickt die beiden Streifenpolizisten Süher Özlügül (Sophie Dal) und Henk Cassens (Maxim Mehmet) los, den Manager zu suchen. Fündig werden sie in einem Sarg von Habedank (Holger Stockhaus), in dem Waal tot liegt. Somit wird der Bestatter selbst zum Hauptverdächtigen. Er hatte zuvor 300000 Euro, die er von der Unternehmer-Witwe Vera Tillich (Tatja Seibt) erhalten hat, bei Waal für den Technologiepark investiert. Von dem Geld fehlt jede Spur. Aber auch Umweltaktivisten, die den Fortschritt kritisch beäugen und aus Angst vor gesundheitsschädlicher Strahlung bereits einen Brandanschlag verübt haben, stehen unter Verdacht.

Hintergrund

Die 13. Folge "Bis aufs Blut" ist bereits fertiggestellt. Ein Ausstrahlungstermin steht noch nicht fest. In "Friesland: Haifischbecken" ermittelt Kriminalhauptkommissar Brockhorst wieder auf anderen Pfaden als der Rest seines Teams. Und er wäre nicht Brocki, wenn er nicht wieder den Fall an sich reißen würde. Wir sprachen mit dem Schauspieler Felix Vörtler.

Felix Vörtler im Interview

GOLDENE KAMERA: Seit 2014 sind Sie in der Krimireihe "Friesland" als Kriminalhauptkommissar "Brocki" Brockhorst zu sehen. Was zeichnet für Sie die Serie und was Ihre Rolle aus?

Felix Vörtler: Entspannte Unterhaltung. Nicht mehr und nicht weniger. Mit der Rolle des "Brocki" geht für mich insofern ein Traum in Erfüllung, dass man mich einen Charakter spielen lässt, wie er sonst eigentlich nur am Theater möglich ist. Und diesen, wie ich finde, liebenswerten Choleriker spiele ich eigentlich unverändert seit der ersten Folge in allen Facetten. Und von denen sehe ich hinterm Deich noch einige.

Seit 2013 sind Sie zudem als Kriminalrat Uwe Lemp im "Polizeiruf 110" aus Magdeburg zu sehen. Doreen Brasch (Claudia Michelsen) wird vorerst keinen neuen Partner bekommen. Ist das Ihre Chance, sich mit Ihrer Rolle noch mehr einzubringen?

Die Rolle Uwe Lemp ist der komplette Gegenentwurf zu Jan Brockhorst. Ich bin sehr glücklich, diese beiden extrem verschiedenen Charaktere spielen zu dürfen.

Wen mögen Sie warum lieber - Lemp oder Brockhorst?

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