Er ist wieder da! "Stubbe: Tödliche Hilfe"

Neuer Fall für Stubbe. Exklusiv: Wolfgang Stumph über Stubbes Rückkehr, seine Pläne für die Krimireihe und seinen 75. Geburtstag.

Vor drei Jahren ermittelte Wolfgang Stumph (74) zum letzten Mal als TV-Kommissar Stubbe. Damals erklärte er: In seinem Alter sei „kein normaler Polizist mehr im Dienst“, er könne nicht mehr „so tun“, als sei er ein „pfiffiger Kriminalist“. Klar, dass der beliebte Volksschauspieler damit eine große Lücke ins Programm des ZDF riss – schließlich hatte er, der 1995 erstmals für „Stubbe“ vor der Kamera stand, bis zum Dienstende eine treue Fangemeinde von im Schnitt mehr als sechs Millionen Zuschauern gewonnen. Umso größer ist jetzt die Freude, dass Stumph und seine Tochter Stephanie (36) noch einmal für ein Special „Tödliche Hilfe“ (Samstag, 30. Januar, 20.15 Uhr im ZDF und ab dem 29. Januar in der Mediathek) zurückkehren: am Vortag von Stumphs 75. Geburtstag!

Wenn es nach dem Jubilar geht, wird er demnächst wieder regelmäßig ermitteln.

Darum geht's in "Stubbe: Tödliche Hilfe"

Christiane Stubbe (Stephanie Stumph) lebt als alleinerziehende Mutter in Hamburg, wo sie als Investigativjournalistin arbeitet. Der Anruf ihres völlig verstörten Jugendfreundes Malte (Patrick Güldenberg) aus Dresden alarmiert sie jedoch so sehr, dass sie sich ins „Elbflorenz“ aufmacht: Malte behauptet, seine Mutter sei von einem Pflegedienst bestohlen und ermordet worden.

In Dresden quartiert sich die neugierige Journalistin bei ihrem pensionierten Vater Wilfried Stubbe ein, heuert unter falschem Namen bei dem verdächtigen Pflegedienst an und kommt einem Skandal auf die Schliche.

Parallel zu ihren Nachforschungen häufen sich auch bei der Polizei die Verdachtsmomente gegen den Pflegedienst. Als Stubbe davon erfährt, wird der Ermittler wieder tätig, denn er fürchtet um Christianes Leben.

Wolfgang Stumph im Interview

„Mein Comeback zeigt: Die Katze kann das Mausen nicht lassen!“, bilanziert Wolfgang Stumph. Im Gespräch mit GOLDENE KAMERA verrät er zudem, dass er sich mittlerweile durchaus vorstellen könnte, wieder regelmäßig als Stubbe zu ermitteln. Der Schauspieler: „Wenn das ZDF Christiane als Protagonistin will und Stubbe als Senior im Hintergrund wäre, wäre ich wieder mit an Bord. Es wäre quasi eine Staffelübergabe. Mich reizt die Widerspiegelung des Lebens durch die Augen einer Journalistin.“ Außerdem, so Stumph, könne die Reihe weiterhin „Stubbe“ heißen, weil das auch Christianes Nachname sei.

Stephanie Stumph befürwortet diese Idee ebenfalls. Die Schauspielerin: „Meine Figur ist mir ans Herz gewachsen, und ich freue mich sehr, sie nach der langen Zeit wieder zum Leben zu erwecken. Es wäre toll, Christiane in Zukunft noch ein wenig mehr kennenzulernen.“ Könnte „Stubbe“ also bald ganz zurückkehren? Auf Nachfrage von GOLDENE KAMERA erklärt das ZDF, derzeit gebe es keine konkreten Pläne, die über das zweite „Stubbe“-Special hinausgingen.

Bleibt noch die Frage: Wie feiert Stumph, der am 31. Januar 75 wird, seinen Geburtstag? „Gar nicht“, verrät der Schauspieler der GOLDENEN KAMERA. „Durch die Pandemie kann ich mich bei vielen Mitstreitern, die mich in den letzten Jahrzehnten auf meinem Weg begleitet haben, diesmal nicht mit einer Einladung bedanken. Das bedauere ich außerordentlich. Ich habe daher für mich entschieden, dass ich dieses Jahr nicht älter werde. 2022 wird die Geburtstagszahl dann nachgefeiert.“ Seine Wünsche für die Zukunft? „Gesundheit für mich und andere“, so der Star. „Und dass ich meinen Stumphsinn behalte.