"Kommissarin Lucas" ermittelt jetzt mit Heino Ferch in Nürnberg

Kommissarin Ellen Lucas (Ulrike Kriener) will mit Hilfe von Magnus Guttmann (Heino Ferch) eine Geiselnahme beenden.
Kommissarin Ellen Lucas (Ulrike Kriener) will mit Hilfe von Magnus Guttmann (Heino Ferch) eine Geiselnahme beenden.
Foto: © ZDF/Barbara Bauriedl
Was für ein Einstand. Gleich bei ihrem ersten Fall in Nürnberg hat "Kommissarin Lucas" mit dem mutmaßlichen Täter einen Frontalcrash.

Nachdem "Kommissarin Lucas" 17 Jahre lang, über 30 Folgen in Regensburg ermittelt hat, zieht sie nun nach Nürnberg.

Neu an der Seite von Ulrike Kriener steht ab sofort Heino Ferch (GOLDENE KAMERA 2002), der in der Rolle des Neurologen Magnus Guttmann sich auch einfach mal nackt vor der Ermittlerin in der Dusche zeigt.

Die Folge "Nürnberg" läuft am Samstag, 6. Februar, 20.15 Uhr im ZDF und kann bereits in der Mediathek abgerufen werden.

Darum geht's in "Kommissarin Lucas: Nürnberg"

Ein Auto kracht frontal in das Fahrzeug von Ellen Lucas (Ulrike Kriener). Verletzt kann die Kommissarin die jungen Unfallverursacher nur noch weglaufen sehen. Im Kofferraum findet sie eine Frauenleiche.

Obwohl Psychologe Magnus Guttmann (Heino Ferch) der Kommissarin Lucas dringend dazu rät, sich nach einem solch massiven Unfall krankschreiben zu lassen, lehnt diese das ab. Ganz im Gegenteil: Sie tritt ihre neue Stelle in Nürnberg an und übernimmt sogar noch diesen Fall.

Schnell finden Lucas und ihr neues Team heraus, dass es sich bei der Toten um Grete Saller (Irina Wanka) und bei dem Fahrer um den Enkel Franz Vegener (Nick Romeo Reimann) handelt. Hat er seine eigene Großmutter getötet? Ein Motiv hatte Franz, denn die Oma brachte ihn mit ihrer Aussage hinter Gittern. Franz, der sich von seiner Mutter Marie Vegener (Katharina Schüttler) im Stich gelassen fühlt, hegt einen tiefen Hass gegen alle Frauen. Er war nach seiner Haftstrafe wegen schwerer Körperverletzung an einem Mädchen gerade erst wieder auf freiem Fuß. Mit ihm im Auto saß sein 14 Jahre alter Bruder Maik (Luis Vorbach), der beim Unfall verletzt wurde und nun mit ihm auf der Flucht ist. Lucas befürchtet, dass der Junge Zeuge des Mordes ist und jetzt selbst in Lebensgefahr schwebt.

Ulrike Kriener im Interview

ZDF: Kommissarin Lucas wechselt von Regensburg nach Nürnberg. Warum wagt sie einen Neuanfang?

Ulrike Kriener: Ellen Lucas will Regensburg nicht verlassen, aber sie ist der Meinung, dass sie es muss. Lassen sie es mich geheimnisvoll formulieren: Es gab Vorkommnisse bei ihrer alten Arbeitsstelle, die sie zu dieser Entscheidung geführt haben. Sie muss sich diesem Neuanfang also notgedrungen stellen, und der Zuschauer erfährt im Laufe des Filmes, was die Gründe für ihre Entscheidung waren.

Welches Gefühl überwiegt bei Ihnen: Wehmut über den Abschied oder Aufregung über den Neuanfang?

Der Abschied von Regensburg ist mir tatsächlich sehr schwergefallen. Während der Vorbereitungen zum Film hat die Wehmut noch