"Tatort: Hetzjagd" mit Clueso

Im "Tatort: Hetzjagd" (Sonntag, 14. Februar, 20.15 Uhr im Ersten) suchen Lena Odenthal und Johanna Stern einen Mörder im rechtsradikalen Milieu.

Letzte Woche wurden im sehr gelungenen Dresdner "Tatort: Rettung so nah" (hier in der ARD-Mediathek) zwei Sanitäter ermordet, diese Woche erschießt ein Rechtsradikaler eine Polizistin. Doch trotz der politischen Brisanz beider Fälle, kann dieser "Tatort" leider nicht mit dem von letzter Woche mithalten.

Darum geht's im "Tatort: Hetzjagd"

Tillmann Meinecke (Tom Sommerlatte), der Konzertveranstalter von "Rock gegen Rechts" benötigt dringend Personenschutz. Doch obwohl sich sogar Kommissarin Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) dafür stark macht, lehnt die Staatsanwaltschaft den Antrag aus Personalmangel ab. Was für ein folgenschwerer Fehler! Denn kurz darauf wird Meinecke erschossen am Rheinufer aufgefunden.

Die rechtsradikale Gruppe 88 hatte zuvor im Internet Hass gegen den Konzertbetreiber geschürt und sogar zu Gewalt gegen ihn aufgerufen. Bei einer Fahndung nach den Mitgliedern trifft die Polizei auf den Anhänger Ludger Rehns (Daniel Noël Fleischmann). Dieser dreht durch und erschießt eine Polizistin. Während Rehns verhaftet wird, flieht seine Freundin Hedwig Joerges (Anne-Marie Lux).

Ziellos irrt Hedwig durch die Stadt und trifft dabei auf die Freundin des toten Konzertbetreibers Maria Karich (Anna Herrmann). Auch sie ist auf der Suche nach einem Quartier für die Nacht. Sie möchte nicht bei ihrer Mutter Julia (Valerie Niehaus) übernachten, da diese den Kummer um den erschossenen Freund nicht teilt, sondern sogar froh zu sein scheint, dass ihre Tochter ihn los ist.

Maria und Hedwig freunden sich, nichtsahnend welche Geschichte sie miteinander verbindet, an. Als die beiden Frauen, die sich schließlich ein Hotelzimmer teilen, die wahren Identitäten voneinander erfahren, droht eine Eskalation.

Hintergrund

In diesem "Tatort" spielt der Sänger Clueso sich selbst, wie er sich auf ein Konzert vorbereitet.

Clueso im Interview

SWR: Sie spielen im "Tatort – Hetzjagd" sich selbst, nicht beim Musikmachen, sondern bei den Vorbereitungen zu einem Konzert. Was hat Sie bewogen, im Tatort mitzumachen? Und war es Ihr erster Einsatz als Schauspieler?

Clueso: Es war mein erster Einsatz als "Schauspieler", wobei ich mich keinesfalls als einen solchen bezeichnen würde. Musik ist und bleibt mein Leben. Aber der Tatort ist natürlich eine Institution, etwas, mit dem jeder aus meiner Generation und denen davor verbinden kann. Das war schon ein großer Reiz. Und meine Eltern finden das bestimmt spannender als meine TikTok-Videos.