Vladimir Burlakov: "Das Runterstoßen von Kollegen ist kein Ziel"

Vladimir Burlakov als Hauptkommissar "Leo Hölzer".
Vladimir Burlakov als Hauptkommissar "Leo Hölzer".
Foto: © SR/Manuela Meyer
Ein neuer Krimihit von der Saar! Vladimir Burlakov, der Kommissar Hölzer spielt, verrät uns, was den zweiten „Tatort“ so spannend macht.

Der wahrscheinlich böseste Serienmörder in der Geschichte des „Tatort“ ist nicht das einzige Problem, mit dem sich die Saarbrücker Kommissare Hölzer (Vladimir Burlakov) und Schürk (Daniel Sträßer, hier im Interview) in ihrem neuen Fall "Tatort: Der Herr des Waldes" (Am Ostermontag, den 5. April, 20.15 Uhr im Ersten) herumschlagen müssen. Wir sprachen mit Vladimir Burlakov.

GOLDENE KAMERA: Warum ist Ihr 2. „Tatort“-Fall sehenswert, warum sollten die „Tatort“-Fans diesen Krimi nicht verpassen?

Vladimir Burlakov: In erster Linie deswegen, weil wir eine horizontale Erzählweise gewählt haben und unser erster „Tatort“ mit einem sehr spannenden Cliffhanger aufhört – und zwar, dass Adams Vater, der 15 Jahre lang im Koma lag, wieder aufwacht. Der zweite Film unterscheidet sich auch sehr vom ersten, weil es ein ganz anderes Milieu ist, in dem wir ermitteln. Auch wie der Name es schon verrät, dreht sich in unserem zweiten Fall viel um den Wald. Aber vor allem würde ich sagen, dass wir im zweiten mit den Genres spielen und eine Gratwanderung zwischen Krimi und Thriller machen.

Welche Reaktionen haben Sie nach der Ausstrahlung des 1. Falls bekommen bzw. welche Reaktion/Lob/Kritik ist Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben?

Ich erinnere mich tatsächlich an viel Lob bezüglich unseres ersten Films. Wir hatten eine gute Quote, und ich denke, dass die „Neuen“ den Zuschauerinnen und Zuschauern ganz gut gefallen haben. Wir waren alle sehr glücklich darüber.

Was mögen Sie an Ihrer Ermittler-Zweierkonstellation bzw. der Dynamik zwischen Hölzer und Schürk?

Das Besondere an Adam und Leo ist, dass sie sich seit dem Sandkasten kennen und unterschiedlicher nicht sein könnten. Adam, der eher impulsiv handelt und gerne mal ein Auge zudrückt, solange er an Informationen kommt, und Leo, der fast wie ein Psychologe versucht, sich in sein Gegenüber reinzudenken und denjenigen „zu knacken“.