Daniel Sträßer: "Wann küssen sich Schürk und Hölzer endlich?"

Daniel Sträßer als Hauptkommissar "Adam Schürk"
Daniel Sträßer als Hauptkommissar "Adam Schürk"
Foto: © SR/Manuela Meyer
Ein neuer Krimihit von der Saar! Daniel Sträßer, der Kommissar Schürk spielt, verrät uns, was den zweiten „Tatort“ so spannend macht.

Der wahrscheinlich böseste Serienmörder in der Geschichte des „Tatort“ ist nicht das einzige Problem, mit dem sich die Saarbrücker Kommissare Hölzer (Vladimir Burlakov, hier im Interview) und Schürk (Daniel Sträßer) in ihrem neuen Fall "Tatort: Der Herr des Waldes" (Am Ostermontag, den 5. April, 20.15 Uhr im Ersten) herumschlagen müssen. Wir sprachen mit Daniel Sträßer.

GOLDENE KAMERA: Warum ist Ihr 2. „Tatort“-Fall sehenswert, warum sollten die „Tatort“-Fans diesen Krimi nicht verpassen?

Daniel Sträßer: Wem unser erster „Tatort“ gefallen hat, wird auch den zweiten Teil mögen, vor allem werden sich viele sicher fragen, wie es weiter geht mit Hölzer, Schürk und ihrer Geschichte. Es wird auf jeden Fall sehr düster und mega spannend!

Welche Reaktionen haben Sie nach der Ausstrahlung des 1. Falls bekommen bzw. welche Reaktion/Lob/Kritik ist Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben?

Während der Ausstrahlung und der darauffolgenden Tage stand mein Telefon nicht still. Ich weiß nicht, ob sich keiner traute, mir auch negative Kritik zu geben oder ob es den meisten einfach echt gut gefallen hat, jedenfalls waren die Reaktionen überwältigend und schön. Besonders gefiel mir ein Tweet, der die Frage stellte, wann sich Schürk und Hölzer endlich küssen. So hatte ich die Beziehung der beiden bislang noch nicht interpretiert.“

Was mögen Sie an Ihrer Ermittler-Zweierkonstellation bzw. der Dynamik zwischen Hölzer und Schürk?

Wir erzählen die Geschichte der beiden als eine ganz große Freundschaft. Eine Verbundenheit, die stärker ist alles Leid und alles Negative, was diese Beziehung immer wieder torpediert. Das gefällt mir als Beispiel für etwas Gutes, Wahres und Reines in der Welt, was sich der Düsternis entgegenstellt.

Mit Ihrem 1. Fall haben Sie auf Anhieb über 10 Millionen Zuschauer begeistert. Denken Sie, dass Sie Liefers und Prahl vom „Tatort“-Quotenthron stoßen können?

Eine gute Quote ist etwas äußerst Erfreuliches, aber ich glaube, wir treten an, um spannende Geschichten zu erzählen und nicht, um jemanden vom Thron zu stoßen oder in Konkurrenz zu treten.

Werden Ihre weiteren „Tatort“-Episoden ebenfalls leicht linear weitererzählt, d.h., gibt es weiterhin einen roten Faden und was passiert in Ihrem 3. Krimi?

Die ersten drei Fälle stammen aus der Feder von Hendrik Hölzemann und haben eine klare, aufeinander aufbauende Stringenz in ihrer Erzählung. Was im dritten Fall geschieht, erfahren wir im kommenden Jahr.

Interview: Mike Powelz

Vladimir Burlakov und Daniel Sträßer im Interview zum ersten "Tatort" aus Saarbrücken:

Vladimir Burlakov und Daniel Sträßer: Das neue "Tatort"-Duo im Interview
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