"Klara Sonntag": Neuer Einsatz für Mariele Millowitsch

In der neuen Serie „Klara Sonntag“ spielt Mariele Millowitsch eine von Kriminellen geplagte Bewährungshelferin.

Die Rolle der patent-resoluten, immer und überall Chipskrümel hinterlassenden Bewährungshelferin in der Episode „Kleine Fische, große Fische“ der neuen lockeren Reihe „Klara Sonntag“ (Freitag, 23. April, 20.15 Uhr im Ersten) ist Mariele Millowitsch (65) wie auf den Leib geschrieben. Künftig kümmert sich die beliebte Schauspielerin zweimal im Jahr um fiktive Übeltäter wie die kriminelle Unternehmerin Scheffler oder den 80-jährigen Rudi, der nach jahrzehntelanger Haft aus dem Knast kommt.

Darum geht's in "Klara Sonntag"

Zuerst führt sie das Bäckereiimperium ihres Vaters in den Ruin. Dann verschleppt sie die Insolvenz. Und statt die Sozialbeiträge für 2000 Angestellte zu bezahlen, unterschlägt sie lieber Millionen. Doch Merle Scheffler (Nadja Becker) hat die Rechnung ohne Klara Sonntag (Mariele Millowitsch) gemacht. Die resolute Bewährungshelferin, die der Kriminellen nach deren Verurteilung zur Seite gestellt wird, ahnt sofort, dass Scheffler ihre Luxusvilla nur zum Schein ihrer Haushälterin (Johanna Gastdorf) überschrieben hat. Mit einem Trick gelingt es Sonntag, Scheffler mit deren eigenen Waffen zu schlagen.

Hintergrund

Was reizt Mariele Millowitsch an der neuen Rolle? „Einerseits ist Sonntag ein Mensch mit großen Schwierigkeiten“, so die Schauspielerin im Gespräch mit GOLDENE KAMERA. „Kaum auf der Welt, wurde sie, so meine selbst erdichtete Biografie für die Figur, als Findelkind von einer Pflegefamilie zur nächsten gereicht, landete im Kinderheim und auf der Straße, nahm eine Überdosis Drogen und erhielt eine zweite Chance.“