Sebastian Bezzel: "Bayern ist so schön"

Zwei Freunde auf Tour: In „Bezzel & Schwarz“ erkunden die Stars der „Eberhoferkrimis“ Land und Leute.

Als ungleiche Freunde kämpfen sie sich sonst durch „Dampfnudelblues“, „Sauerkrautkoma“ oder „Kaiserschmarrndrama“. Im TV sind Sebastian Bezzel und Simon Schwarz die Helden der humorigen Verfilmungen von Rita Falks „Eberhoferkrimis“ – seit Kurzem auch Stars der Reisedoku „Bezzel & Schwarz: Die Grenzgänger“. Für die neue Staffel (Montag, 5. Juli, 20.15 Uhr im BR), waren sie dreieinhalb Wochen mit dem Wohnmobil im Freistaat unterwegs.

Dort sammelten sie Geschichten von Menschen, die in ihrer Heimat ihre Träume verwirklichen. Bezzel und Schwarz treffen dabei auch Stars wie Fußballprofi Thomas Müller und Gattin Lisa, die in Otterfing bei München Pferde züchten. Meist sind ihre Gesprächspartner aber „ganz normale Leute“. Wie die Lavendelseifenmacherin im Bayerischen Wald. Oder der Physiker, der in der Fränkischen Schweiz in die Sterne guckt. Oder der Betreiber eines Inklusionshotels in Augsburg.

„Wir treffen immer Menschen, die uns auch persönlich interessieren. Die Sendung heißt ja nicht ‚Zwei Schauspieler ziehen los‘, sondern ‚Bezzel & Schwarz‘. Wir stehen mit unserem Namen dafür“, erklärt Simon Schwarz. Sebastian Bezzel betont im GOLDENE KAMERA-Doppelinterview zudem, bei den Begegnungen sei nichts gespielt: „Wir sehen die Leute das erste Mal, wenn wir mit der Kamera bei ihnen ankommen.“ Situationen, in denen Spontaneität gefragt ist, liegen den beiden Freunden. „Wir funktionieren nicht nur im Bereich des Fiktionalen gut miteinander, sondern auch, wenn wir improvisieren müssen“, so Bezzel. Bestes Beispiel: das Treffen mit TV-Koch Alexander Herrmann („The Taste“). In seinem „Posthotel“ im oberfränkischen Wirsberg plaudert der Kochprofi erst mal aus dem Nähkästchen der Sterneküche, in der angegliederten Kochschule erklären ihm dann aber die TV-Stars, wie’s geht. Etwa „wie man richtige Fleischpflanzerl macht“, witzelt Schwarz.

Darum geht's in „Bezzel & Schwarz: Die Grenzgänger“

Der Ablauf ist immer derselbe: Morgens fahren Bezzel und Schwarz im Wohnmobil vor, abends setzen sie sich wieder ans Steuer – und weiter geht’s. So machen sie in der neuen Staffel an 16 Orten halt. Eine beeindruckende Erfahrung – nicht nur für den Wiener Schwarz, sondern auch für den gebürtigen Bayern Bezzel, der aktuell zwar Wahlhamburger ist, aber aus Garmisch-Partenkirchen stammt: „Dieses Format beweist: Nicht nur Oberbayern, ganz Bayern ist so schön! Es gibt viele tolle Gegenden. Es mag abgedroschen klingen, aber es war überall gut.“