"Mutter kündigt": Diese Mutter macht Ernst

Komödie mit Tiefgang: Maren Kroymann als Frau, die sich von ihren Kindern emanzipiert.

Einen Job kann man kündigen. Aber den Kindern? Carla Michelsen (Maren Kroymann) hat die Nase voll. Ein Leben lang kreiste alles um den Mann (Ulrich Tukur) und den Nachwuchs. Wie es ihr ging? Darum scherte sich niemand. Ein Jahr nach dem Tod ihres Mannes bestellt sie ihre drei erwachsenen Kinder ein: Sohn Philipp (Stefan Konarske), die Töchter Rita (Ulrike C. Tscharre) und Doro (Jördis Triebel). Und kündigt ihnen überraschend die Mutterschaft.

"Mutter kündigt" (Donnerstag, 22. Juli, 20.15 Uhr im ZDF) ist eine gut besetzte Komödie mit Tiefgang.

Darum geht's in "Mutter kündigt"

Carlas Entschluss reift heran, als sie zum Geburtstag von ihren Kindern einen Milchschäumer, ein Gartenratgeber und ein Yogabuch geschenkt bekommt – dabei trinkt sie nur Tee, hat noch nie im Garten gearbeitet und macht sich nichts aus Yoga. So geht es nicht weiter. Carla arbeitet mit ihrem Langzeitfreund Rudi (Rainer Bock) einen Vertrag für die Kinder aus: Jeder bekommt 250.000 Euro und unterzeichnet im Gegenzug innerhalb von 24 Stunden die Kündigung der Mutterschaft.