Alles über die neue Folge "Die Toten von Salzburg: Treibgut"

Schmu in der Tourismusbranche und eine tote Reiseführerin im Lederkoffer. Rolli-Major Palfinger ermittelt wieder bei "Die Toten von Salzburg".

Einerseits zeigt der neue Fall von "Die Toten von Salzburg: Treibgut" (Mittwoch, 11. August, 20.15 Uhr im ZDF und bereits in der Mediathek) eine Krimihandlung, wie wir sie schon so oft in Serien wie "Derrick" oder "Der Alte" gesehen haben, andererseits stehen aber die privaten Probleme der Ermittler im Mittelpunkt.

"Die Toten von Salzburg: Treibgut"

Darum geht's in "Die Toten von Salzburg: Treibgut"

In der Salzach stößt ein Kapitän mit seinem Schiff gegen einen Koffer. Als er das Treibgut birgt, entdeckt er darin die Leiche einer Frau.

Rolli-Major Palfinger (Florian Teichtmeister) und sein Team können die Identität der Toten schnell klären: Es handelt sich um die Deutsch-Chinesin Lien Kang, die vor über einer Woche von ihrem Verlobten Konstantin Mandl (Max Paier), dem Sohn des größten Bustour-Unternehmers Salzburgs, vermisst erklärt wurde. Kang hatte als Fremdenführerin für dieses Unternehmen gearbeitet. Da immer mehr Touristen die Region erkunden, steigt die Nachfrage und die Konkurrenz unter den Reiseführern. Selbst die Busunternehmen sahnen ordentlich, von vor allem chinesischen Touristen ab. Sie erhalten zudem bei Empfehlungen sehr häufig eine prozentuale Verdienst-Beteiligung von Geschäften oder Sesselliften.

Während Bezirksinspektorin Irene Russmeyer (Fanny Krausz) den Betrieb und das Umfeld der Familie Mandl genauer unter die Lupe nimmt, besucht der bayerische Kriminalhauptkommissar Hubert Mur (Michael Fitz) das chinesische Restaurant vom Vater der Toten.

Als sich herausstellt, dass die Tote schwanger, Konstantin Mandl aber nicht der Vater war, nimmt die Spurensuche eine weitere Wende.

Hintergrund

Dies ist der siebte Fall aus Salzburg. Die Einschaltquoten steigen kontinuierlich. So sahen im Januar über sieben Millionen Zuschauer die sechste Folge "Schwanengesang". Der achte Krimi mit dem Arbeitstitel "Vergeltung" wurde bereits im Mai gedreht. Darin spielt Lea Zoe Voss ein verschwundenes Mädchen. Dessen Mutter wird von GOLDENE KAMERA-Preisträgerin von 1994 Muriel Baumeister dargestellt.

GOLDENE KAMERA TV-Tipp, weil…

Auch dieser Fall gestaltet sich als ein klassischer Whodunit- Krimi. Trotzdem stehen mal wieder die zahlreichen persönlichen Probleme oder Befindlichkeiten der Ermittler im Fokus. Während der eine aus Versehen Haschkekse isst, plagt den anderen aufgrund von Intervallfasten ein ständiger Hunger. Zudem geht es um Homophobie, Benachteiligung von Menschen mit Behinderungen und Mobbing bei der Arbeit. Wer sich an diesen privaten Nebenschauplätzen nicht stört, erfreut sich an den vielen Wortwitzen und einer klassischen Krimihandlung, die auch ohne große Überraschungen die Spannung halten kann.