Endlich wieder "Tatort"

Jubiläen, Abschiede, alte und neue Stars: Alles über die Höhepunkte der kommenden Saison mit Udo Lindenberg, Heike Makatsch und natürlich Jan Josef Liefers.

Panikrocker Udo Lindenberg hat einen Starauftritt im „Tatort“: Im Fall „Alles kommt zurück“, der in Hamburg spielt, ist er im Dezember neben Maria Furtwängler zu sehen.

Das Münsteraner Traumpaar Jan Josef Liefers und Axel Prahl feiert seinen 40. „Tatort“-Einsatz: Die Episode mit dem vielversprechenden Titel „Des Teufels langer Atem“ soll in der ersten Jahreshälfte 2022 laufen.

Kinostar Heike Makatsch kehrt als Mainzer Kommissarin im Oktober zurück in der Folge „Blind Date“. Das sind nur drei der vielen Highlights, auf die sich „Tatort“-Fans nach der Sommerpause freuen können.

Los geht es am Sonntag, 29. August mit dem Frankfurter "Tatort: Wer zögert, ist tot".

Die wichtigste Nachricht für alle Krimifreunde: „In der kommenden ‚Tatort‘-Saison gibt es trotz erschwerter Produktionsbedingungen durch Corona nicht weniger Folgen als in der Vergangenheit“, verspricht die neue ARD-Programmdirektorin Christine Strobl im Interview mit der GOLDENEN KAMERA. Wie sieht Strobl, seit dem 1. Mai im Amt, die Zukunft der beliebten Sonntagskrimis: Wird sie künftig öfter Neues wagen oder eher auf Tradition setzen? „Nicht ganz ernst formuliert: Am Anfang einer Folge sollte jemand tot sein und der Mörder am Ende überführt werden“, so Strobl. „ Sie sei ein Fan davon, Experimente innerhalb der klassischen Struktur zu wagen – und nur aus ihr auszubrechen, wenn eine besondere Qualität das erforderlich mache: „Mit anderen Worten: Ständige Weiterentwicklung, Überraschung und Ausloten der Möglichkeiten – ja. Unnötige Experimente und Spielereien um ihrer selbst willen halte ich für nicht notwendig.“

Dann lässt sie doch noch eine Katze aus dem Sack: Til Schweiger werde, nachdem er schon in der vorherigen Saison als Nick Tschiller ausgesetzt habe, leider noch einmal pausieren. Auf die Frage, ob es überhaupt noch einen allerletzten Tschiller-Krimi geben werde, zu dem sich der Schauspieler vertraglich verpflichtet hat, antwortet Strobl: „Der NDR arbeitet daran und sucht nach Möglichkeiten, wie ein nächster ‚Tatort‘ mit Schweiger aussehen könnte. Es gibt noch nichts Konkretes, aber es hat auch keine Eile.“

Mörderische Spannung

Neue „Tatort“-Ermittler sind bis Sommer 2022 nicht angekündigt. Dafür wird es einen Abschied geben: Die eigenwillige Berliner Kommissarin Nina Rubin, seit 2015 gespielt von Meret Becker, löst im Frühjahr ihren letzten Fall „Das Mädchen, das allein nach Hause geht“. Eine neue Kollegin für Robert Karow (Mark Waschke) ist bereits gefunden: Corinna Harfouch. Doch die wird den Dienst erst in der Saison 2022/23 antreten. Die Charakterschauspielerin wird aber schon vorher im Münchener „Tatort: Wunder gibt es immer wieder“ auftreten: als Nonne, die des Mordes verdächtig ist.