"Im Netz der Camorra": Im Sog des Bösen

Packender Zweiteiler über die italienische Mafia Camorra: Tobias Moretti überzeugt als Winzer mit Vergangenheit.

Mit vollem Körpereinsatz und finsterer Miene verkörpert der österreichische Charakterdarsteller Tobias Moretti im ZDF-Zweiteiler „Im Netz der Camorra“ (Montag, 6. September, und Dienstag 7. September, je um 20.15 Uhr im ZDF) einen Mann, der in ein Netz aus Lügen und Gewalt gerät.

Trailer: "Im Netz der Camorra"

Darum geht 's in "Im Netz der Camorra"

Bürgerlich, zurückgezogen und durchaus zufrieden lebt Matteo DeCanin (Tobias Moretti) mit seiner Familie auf einem idyllischen Landgut in Südtirol. Was niemand im nahen Dorf ahnt: In seiner Jugend war der heute angesehene Winzer ein eiskalter Mafioso und tötete sogar mehrere Menschen. Er selbst glaubt zwar, seine kriminelle Vergangenheit längst hinter sich gelassen zu haben, doch eines Tages holt sie ihn wieder ein: Sein einstiger Weggefährte Nino Sorrentino (Fabrizio Romagnoli) spürt ihn auf und drängt ihn zu illegalen Geschäften.

Und die Camorra weiß sehr genau, welche Druckmittel sie einsetzen muss, um die Kooperation des unwilligen Weinbauern zu erpressen: Sie droht mit dem qualvollen Tod von Matteos Ehefrau Stefania (Ursina Lardi) und seiner Tochter Laura (Antonia Moretti).

Hintergrund: Tobias Moretti im Interview

„Im Kern erinnert mich die Geschichte an einen antiken Plot, in dem der Protagonist seinem Schicksal nicht entkommen kann“, sagt der 62-Jährige im Gespräch mit GOLDENE KAMERA.